Industriekaufmann (m/w)

Dein Start in die Ausbildung

Dein erster Schritt in die BÜFA-Welt besteht aus einem „Kennenlern-Wochenende“. Noch vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn lernst Du die anderen Azubis und Deinen Ausbildungsbeauftragten kennen, der Dein persönlicher Ansprechpartner für die gesamte Ausbildungsdauer ist und immer ein offenes Ohr für Dich hat.

In einem lockeren Miteinander geben Dir BÜFA-Mitarbeiter erste Einblicke in das Betriebsleben. So bleibt Dir der Sprung ins kalte Wasser erspart.

Deine Aufgaben und Tätigkeiten

Während Deiner 3-jährigen Ausbildung zum Industriekaufmann / zur Industriekauffrau durchläufst Du folgende Bereiche:

  • Einkauf
  • Vertrieb
  • Materialwirtschaft
  • Produktion und Versand
  • Personal
  • Finanzen und Controlling

Du kaufst Waren ein, überwachst Produktionsprozesse, bearbeitest Kundenaufträge, ermittelst den Materialverbrauch der Produktion, kümmerst Dich um das Bewerbermanagement und wickelst die Buchführung ab.

Dein Ausbildungsverlauf

1. Ausbildungsjahr

In Deiner sogenannten Stammabteilung spezialisierst Du dich auf Deinen jeweiligen Aufgabenbereich. Es wird von Anfang an nach dem Prinzip „Learning by Doing“ gearbeitet. Du wirst herzlich von allen Kollegen aufgenommen und bekommst gleich Verantwortung übertragen.

2. Ausbildungsjahr

Du durchläufst verschiedene Geschäftsbereiche, um das unter „Deine Aufgaben und Tätigkeiten“ genannte Aufgabenspektrum kennenzulernen, zum Beispiel gehst Du für die Buchführung und das Personalmanagement in die BÜFA-Holding in Oldenburg.

3. Ausbildungsjahr

Du kehrst in Deine Stammabteilung zurück, um dort Deine Haupttätigkeiten weiter zu vertiefen. Hier bereitest Du Dich auch gegen Ende des dritten Jahres auf die Abschlussprüfung vor.

Softskills und Voraussetzungen

Diese Ausbildung setzt mindestens einen guten Realschulabschluss sowie gute Noten in Mathematik und Deutsch voraus. Zudem solltest Du über folgende Softskills verfügen:

  • Gutes Ausdrucksvermögen (schriftlich/mündlich)
  • Gute Rechtschreibkenntnisse
  • Rechenfertigkeiten und EDV-Kenntnisse
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Teamfähigkeit und Lernwilligkeit

Zusatzqualifikation Europakaufmann/-kauffrau

Mit dieser Zusatzqualifikation könnt Ihr Eure Chancen auf dem Arbeitsmarkt um ein Wesentliches verbessern, ebenso wie die beruflichen Aufstiegschancen. Das neu erlangte Spezialwissen um internationale Geschäftsprozesse eröffnet neue Tätigkeitsfelder und gleichzeitig eine große Zeitersparnis, denn die Qualifizierung wird schon während der Ausbildung absolviert.

Folgende Bereiche müssen im Zuge der ZQ abgedeckt werden:

  • Kommunikation und Korrespondenz in englischer Sprache mit KMK-Zertifikat oder BEC-Zertifikat (min. Niveaustufe B1)
  • Kommunikation und Korrespondenz in einer zweiten Fremdsprache, z. B. Spanisch, Russisch, Niederländisch oder Französisch mit z. B. DELE-Zertifikat (min. Niveaustufe A1)
  • Europäischer Computerführerschein mit ECDL-Zertikfikat
  • Internationale Geschäftsprozesse mit IHK-Zertifikat und den Inhalten der Lernfelder 1 und 2
  • Auslandspraktikum, Mindestdauer 3 Wochen

Folgende Themen sind in den Lernfeldern enthalten:

Lernfeld 1: Ein Produkt auf einem ausländischen Markt positionieren

  • Grundlagen des Außenhandels
  • Entwicklung und Bedeutung des internationalen Marketings
  • Internationale Marktforschung
  • Ziele und Strategien des internationalen Marketings
  • Marketing-Mix und Controlling im internationalen Marketing

Lernfeld 2: Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten

  • Geschäftsanbahnung
  • Internationales Kaufvertragsrecht
  • Lieferbedingungen
  • Zahlungsbedingungen
  • Außenhandelskalkulation
  • Dokumentation von Warensendungen
  • Außenwirtschaftsrecht
  • Zollwesen
  • Auslandszahlungsverkehr

Dauer

Die Ausbildungsdauer der Zusatzqualifikation ist auf zwei Jahre angesetzt und beginnt bereits zum Anfang des Schuljahres. Sie läuft parallel zur normalen Ausbildung.

Bevorzugt nehmen leistungsstarke Auszubildende an dieser Weiterqualifizierung teil.

Der Berufsschulunterricht findet an der BBS Haarentor statt. Im 1. Ausbildungsjahr hat man zwei Tage pro Woche Schule. Im 2. und 3. Ausbildungsjahr dann nur noch 1x wöchentlich.

Sowohl der Berufsschulunterricht, als auch der Unterricht für die Zusatzqualifikation findet in der BBS Haarentor statt.

Deine Perspektiven nach der Ausbildung

Wer seine Abschlussprüfung mit einer 3 oder besser abgeschlossen hat, erhält nach der Ausbildung für gewöhnlich einen mindestens 6-monatigen Übernahmevertrag. Jedoch auch schon vorher können sich alle Azubis auf interne Stellenausschreibungen bewerben. Hat man dann seinen "Traumarbeitsplatz" gefunden, geht es erst richtig los - die BÜFA bietet ihren Mitarbeitern zahlreiche und sehr individuell gestaltete Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Vom berufsbegleitenden Studium bis zur Spezialisierung auf ein bestimmtes Themengebiet ist alles drin ... denn unsere Mitarbeiter sind das eigentliche Kapital und das Herz unserer Firma.

Die Bewerbungsfrist für das Ausbildungsjahr beginnt jeweils in den Sommerferien und endet am 31. Oktober des Vorjahres. Danach findet das Auswahlverfahren statt.