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Produkte + Verantwortung

Chemicals

Letztes Jahr haben wir festgelegt, dass bis 2020 die Produktion auf 50 % "grüne" Produkte (nachhaltig produzierte Erzeugnisse wie bio-based materials) umgestellt werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, überlegen wir gemeinsam mit Produzenten von chemischen Erzeugnissen, welche ökologischen Alternativen es zu traditionellen Produkten für unser Portfolio gibt. Beispielsweise haben wir neue Kühl- und Wärmeträgerflüssigkeiten sowie Gas to Liquid-Kraftstoffe (GTL) in unser Programm aufgenommen. Neu in unserem Programm sind zudem organische Produkte zur Tränkewasser-Ansäuerung, die die Gesundheit von Nutztieren fördern und so dazu beitragen, dass weniger Antibiotika in der Tierzucht eingesetzt werden müssen.

Als Mitglied des Responsible Care Programms legen wir großen Wert auf eine nachhaltige Lieferkette. Der Chemiehandel spielt beim product stewardship, bei dem die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Produkten in ihrem gesamten Lebenszyklus betrachtet wird, eine wichtige Rolle. Er dient als Schlüsselfigur für die Kommunikation zwischen den Herstellern von Chemikalien und verschiedenen Endverbrauchern.

Cleaning

Für uns hängt Nachhaltigkeit eng mit Produktinnovationen zusammen. Unsere Kooperation mit SODASAN, dem ostfriesischen Hersteller von ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln für den Endverbraucher, hat sich etabliert. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe entwickeln wir neue Produkte auf rein ökologischer Basis. Nachdem wir im letzten Jahr das ökologische Waschsystem Ozerna Eco System auf den Markt gebracht haben, testen wir gerade Neuheiten im Bereich Oberflächenhygiene. Unser Sortiment an ökologischen Reinigern wollen wir kontinuierlich ausbauen. Somit kommen wir unserem Ziel näher, den Anteil an mit "umweltgefährlich" gekennzeichneten Produkten trotz zwischenzeitlich verschärfter Einstufung gemäß der seit 2015 gültigen CLP-Verordnung auf dem Niveau des Basisjahres 2014 zu halten.

Composites

Bei BÜFA Composite Systems streben wir einen Anteil von Produkten ohne Cobalt innerhalb unseres Portfolios von über 50 % an. Es werden nur Produkte neu angemeldet, die kein Cobalt enthalten beziehungsweise unter dem relevanten Schwellenwert liegen. Zudem stellen wir nach und nach die Basisrezeptur für Produkte im bestehenden Portfolio um.  

Darüber hinaus arbeiten wir in verschiedenen Bereichen daran, unsere Produkte nachhaltiger zu gestalten. Wir setzen seit letztem Jahr ein Ecoharz als Rohstoff ein, das zu rund 40 Prozent aus recycelbaren Materialien besteht. Unsere BÜFA-Formulierungen werden von unseren Kunden zum Beispiel bei der Herstellung von brandgeschützten Bauteilen verwendet. Unsere Entwickler arbeiten daran, das Ecoharz auch in den Rezepturen weiterer Produkte einzusetzen.

Wir arbeiten in unterschiedlichen Projekten an styrolfreien Systemen, die dem Verarbeiter dabei helfen, Emissionen und die Belastung mit VOC (flüchtige organische Verbindungen) zu reduzieren. Ein weiteres Beispiel für die Vermeidung von VOC ist der BÜFA®-AE-Cleaner, ein hochwirksames Reinigungsmittel, das als Ersatz für herkömmliche Reinigungsmittel wie Aceton bei den Anwendern anerkannt ist.

BÜFA Composite System hat darüber hinaus ein "BÜFA-Schaumharz-Komplettsystem" entwickelt. Durch das Aufschäumen des Materials können wir das Gewicht von Bauteilen um bis zu 45 % reduzieren. Zum System gehören unter anderem Brandschutzprodukte, die die Normen im Bus- und Schienenfahrzeugbau erfüllen. Die Systeme können aufgrund ihrer brandschutztechnischen Eigenschaften Menschenleben retten.